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Neusilber ist eine Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink.

Neusilberlegierungen sind die wichtigsten Werkstoffe für die Industrie.

Aus Neusilber werden hergestellt:
  • Bestecke

  • Tafelgeräte

  • Uhren

  • Feinmechanische Erzeugnisse

  • Nautische Geräte

  • optische Geräte

  • Schanktischverkleidungen,

  • Chirurgische Instrumente

  • Dekorationsleisten

  • Musikinstrumente

  • Armaturen

  • Meßwerkzeuge

  • Gewichtssätze

  • Elektronische Teile

Neusilberlegierungen sind zusammengesetzt mit 47 bis 65 Prozent Kupfer, 12 bis 25 Prozent Nickel und 10 bis 40 Prozent Zink.

Handelsnamen von Kupfer-Nickel-Zink-Legierungen:

  • Neusilber
  • Perusilber

  • Argentan

  • Christoflemetall

  • Pakfong (dong)

  • Semilargent

  • Germansilber

  • Sterlingmetall

  • Alpakasilber (falsche Schreibweise: Alpacka- oder Alpakkasilber), richtige Schreibweise, da es dem Warenzeichen vorbehalten ist: Alpaka oder Alpacca, abgeleitet von einer südamerikanischen Lamaart. Bezeichnung auch für Schürzen oder Kleiderstoff aus Alpakawolle.

  • Wiener Neusilber

  • Maillechort

  • Kunstsilber

  • Maldior (Melchior)

  • Englischsilber

  • Argent d Àllemagne

  • Ambrac

  • Alfenide

  • Argyrolith

  • Argyroide

  • Berndorfer Silber

  • Argyrophan

  • Hotelsilber

  • Chinasilber

  • Alfenide


Seit wann gibt es Neusilber?

Die Kenntnis der Neusilberlegierungen verdanken wir den Chinesen, welche diese unter der Bezeichnung "Pakfong" oder "Pak-ton" schon vor vielen Jahrhunderten zur Herstellung von Gefäßen verwendet hatten. Im 17. Jahrhundert kamen die ersten Pakfongwaren nach Europa. Aber erst im 18. Jahrhundert wurde bekannt, dass Pakfong aus Kupfer, Zink und Nickel besteht. In den Suhler Metallwerken erzeugte man schon um 1770 eine dem Pakfong ähnliche Legierung, die im Handel als Suhler Weißkupfer bekannt wurde. Den Anstoß zur fabriksmäßigen Herstellung von Kuper-Zink-Nickel-Legierungen gab ein Preisausschreiben, welches der Verein zur Förderung des Gewerbefleißes 1823 veranstaltete. Es wurde die Herstellung einer weißen Legierung gefordert, welche im Aussehen dem Silber 750/000 fein gleichen sollte und für Speisengeräte geeignet war. Ferner sollte es nur ein Sechstel des Silberpreises kosten. Diese Aufgabe lösten fast zur gleichen Zeit die Gebrüder Henainiger in Berlin und Dr. A. Geitner in Schneeberg.

Auch in Wien musste die Aufgabe zur selben Zeit ihre Lösung gefunden haben, denn 1824 entstand in Wien schon eine Neusilberfabrik. Diese ersten Neusilberlegierungen hatten alle einen mehr oder weniger gelblichen Farbton.

Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts gab es Neusilberwaren von weißer Farbe. Am größten ist die Ähnlichkeit mit Silber bei Legierungen mit 50 bis 55 Prozent Kupfer, 25 bis 30 Prozent Zink und 18 bis 22 Prozent Nickel.

Neusilber ist härter als Silber und wird daher für allgemeine Gebrauchsgegenstände verwendet, die vielfach mit einer galvanisch aufgetragenen Silberauflage versehen werden, damit sie wie Silber aussehen.

Das Erkennungszeichen ist der Gewichtszahlenstempel.

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