Name:
Abgeleitet aus dem altindischen Wort "upala" = Stein.
Altgriechisch "opallios".
Römisch "opalus"; Er galt als Symbol der Hoffnung und der Reinheit.
Die Ureinwohner von Australien, die Aborigines, sprachen vom Stein der 1000 Lichter
Kristallisation:
Amorph. D.h. "gestaltlos". Im Elektronenmikroskop ist ein Kieselsäuregel mit eingebetteten, sehr gleichmäßigen Cristobalithkügelchen (Kieselsäure) tetragonal, bei einer Vergrößerung zwischen 10.000 - 20.000 x, erkennbar.
Härte:
5,6 bis 6 nach Mohs.
Dichte:
1,98 bis 2,20. Im Schnitt: 2,00
UV-Licht:
Unter dem UVL und UVS kann eine weiß bis bläuliche oder bräunlich bis grünliche Fluoreszenz vorkommen. Bestimmte Australische Opale zeigen eine Phosphoreszenz.
Schwarzer Opal = "inert".
Lichtbrechung:
n= 1,44 bis 1,46 und darunter.
Polariskop:
Typische anomale Spannungsdoppelbrechungen können erkennbar sein.
Bruch:
muschelig.
Strichfarbe:
Weiß.
Glanz:
Weicher Glasglanz.
Vorkommen:
Weit verbreitet. Die wichtigsten Lagerstätten befinden sich in:
Australien (Coober Pedy, Andamooka und Neu-Süd Wales).
Mexiko
USA
Brasilien
Guatemala
Honduras
Japan
GUS
Im vorigen Jahrhundert war Ungarn sehr bedeutungsvoll. Heute sind die Vorkommen dort erschöpft.
Armreif mit ungarischen Edelopalen - Ca. aus dem Jahre 1875