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Die Platingilde

Das Platin blieb immer wieder ein Edelmetall, das sich im Schmuck nie richtig durchsetzen konnte. Seine Hauptverwendung hatte es in der Industrie. In der zweiten Hälfte des 20.Jh., in einem Zeitalter mit ständigem Strukturwandel musste es doch möglich sein, das Platin für Juweliere, Goldschmiede und Konsumenten so schmackhaft zu machen, dass es für die einen eine neue Herausforderung und für die anderen eine neue Faszination sein könnte.

Somit beschäftigten sich Promotionmanager in Deutschland mit dem Thema wie man den Schmuckmarkt mit Platin neu bereichern könnte.

1976 hat sich John Walter Thompson zur Lebensaufgabe gestellt, Platin erfolgreich zu vermarkten. Er hat in Frankfurt gemeinsam mit Rustenburg und mit Unterstützung Platinium Mines begonnen, - und es ist auch gelungen - die Platingilde zu schaffen.

Innerhalb von zehn Jahren konnte der Platinschmuck in Deutschland von unbekannt auf fast 2 Tonnen verarbeitetes Platin gehoben werden. Die Platingilde selbst stellt keinen Platinschmuck her, sondern arbeitet eng mit Schmuckherstellern, Juwelieren und dem Handwerk zusammen.

Am österreichischen Platinmarkt ist ein leichter Anstieg zu beobachten, dieser ist sicher dem Werbekonzept der Platingilde und vor allem der österreichischen Scheideanstalt ÖGUSSA zu verdanken.

Noch immer sind die Bemühungen, die durch die Fa. ÖGUSSA in Form von Platinseminaren abgehalten werden, gegeben. Sie werden leider zu wenig angenommen. Platin ist ein Metall mit neuen Maßstäben und Herausforderungen an Juweliere, Goldschmiede, Groß- und Kleinhandel und Konsumenten.

Eine besondere Herausforderung ist es sicher für die Scheideanstalt, denn die Technologien, die man dazu benötigt, müssen von dieser ausgehen und an den Goldschmied vermittelt werden. Gewinnt das Platin auch in Österreich an Ansehen und einer weiteren Steigerung, oder bleibt es eben nur ein Edelmetall namens Platin? - Die Antwort ergibt die Nachfrage und die Nachfrage setzt durch Weiterbildung und Promotionstätigkeit ein.

Neue Ideen - neue Herausforderungen - neues Engagement

<<Vom grauen Gestein zum Edelmetall
Das Goldmuseum in Bogota - Museo del Oro>>


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