Elfenbein - der weiße Traum / Ausstellung im Schmuckmuseum in Pforzheim im Reuchlinhaus vom 18. Mai - 12. August 2001
Mikrobilder - Wunder der Bildhauerkunst
Elfenbein - der weiße Traum, so lautet der Titel einer Ausstellung, die mit 29 der raren und erstmals in Deutschland gezeigten Mikrobilder sowie 120 Schmuckstücke der eleganten Elfenbeinschnitzkunst aus der Mitte des 19. Jahrhunderts aufwartet. Insgesamt sind weltweit nur etwa 100 solcher Reliefs bekannt.
Die winzigen und doch mit überraschend vielen und genau beschriebenen Details beladenen Arbeiten stammen aus der Privatsammlung einer mit dem englischen Königshaus verwandten Familie. Nur zu gern würde man die oft nur wenige Quadratzentimeter messenden, selten einmal mehr als den Handteller bedeckenden Zahnbein-Schnitzereien unter die Lupe nehmen, doch schon damals wurden diese sündhaft teuren Kabinettstücke nicht für die öffentliche Zurschaustellung, sondern eher für die nur Wenigen vorbehaltene Präsentation in Vitrinen der Kunstkammern wohlhabender Adliger geschaffen.
Mit welchen technischen Mitteln heutzutage das tierische, nach wie vor kostbare Material bearbeitet wird, demonstriert ein Elfenbeinschnitzer am 19. und 20. Mai 2001 zwischen 10 und 17 Uhr im Schmuckmuseum Pforzheim. Zur Ausstellung gibt es ferner Sonderführungen. Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 17. Mai 2001 um 18 Uhr mit einem Referat des Wiener Elfenbein-Experten Peter W. Hartmann eröffnet.