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Der Ring zwischen 1500 und 1900

Seit nachmittelalterlicher Zeit gibt es sehr genaue Unterlagen über alle Arten von Schmuck, so dass man feststellen kann wie, weshalb und von wem Ringe getragen wurden.

Renaissanceporträts zeigen bis zur letzten Einzelheit die ganze Schmuckausstattung, die eine adlige oder königliche Person zu tragen pflegte. Ringe jeder Art wurden in großer Anzahl von Männern wie Frauen getragen.

Viele Porträts aus dem 16. Jahrhundert zeigen, dass es üblich war, Ringe an die Ärmel zu nähen, wenn für sie kein Platz mehr an den Fingern war, oder auch an den Hut oder sogar an die Halskrause. Manchmal hängte man sie an einer Goldkette oder Seidenkordel um den Hals.

Die Idee der Kronjuwelen kam im 16. Jahrhundert auf. Einige besonders schöne Stücke aus dem Besitz der Königshäuser wurden als unveräußerlich erklärt. Diese Kronjuwelen dienten als Ausdruck der Macht und des Ansehens eines Fürsten und gleichzeitig als Sicherheit für Darlehen bei finanziellen Schwierigkeiten.

Die Bedeutung des Schmuckes in diesem Zusammenhang erkennt man an den Geschäften des großen Augsburger Bankhauses der Fugger. Die Fugger liehen nicht nur Geld gegen die Sicherheit königlicher Juwelen, sondern sie handelten auch direkt mit ungefassten Edelsteinen und fertigem Schmuck.

Ringe galten in dieser Zeit als das persönlichste aller Schmuckstücke. Viele der königlichen Juwelen haben eine Bedeutung die nur Geber und Nehmer der Stücke kennen.

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