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Der Ring im Art Déco

Die Jugend schwelgte in den zwanziger Jahren in Ringen mit übergroßen Similisteinen, die zu ihren Strass besetzten Kleidern passten, in denen sie Charleston tanzten.

In den zwanziger und dreißiger Jahren fanden Entwicklungen im den Bereichen der Künste und der Architektur statt, die sich auch in der Ringmode widerspiegelte. Kubismus, Futurismus, Konstruktivismus, und die Gestaltungsgrundsätze des Bauhauses hinterließen ihre Spuren an der Ringform.
Die Betonung lag jetzt mehr auf der Form als Ganzem. Abstrakte geometrische Muster mit klar definierten linearen Wirkungen folgten den Tendenzen, die sich in der Mode, an Möbeln und Gebäuden ausdrückten. Dieser neue Stil nennt sich Art-Déco.
Er geht zurück auf die große "Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriel Modernes" die 1925 in Paris stattfand. Der Art-Déco-Stil wurde von Künstlern ins Leben gerufen, die ihr Talent in funktionellen Bereichen anwenden wollten. Sie schufen Objekte für eine elitäre Kundschaft und verpflichteten erfahrene Handwerker zur Ausführung ihrer entwürfe, oft mit seltenen ungewöhnlichen Materialien und ohne Rücksicht auf die Kosten.

Merkmale dieses Stils und Vereinfachung figürlicher Darstellungen, leuchtende Farbkombinationen und geometrische Muster, mit klar gezogenen kühnen Formen und Zickzacklinien. Der Ring erfuhr einen Popularitätsaufschwung, als Fabrikanten sich neue technische Verfahren zunutze machten. Durch den Präzisionsformguss wurde es möglich, die Metallschrumpfung während des Gussvorganges zu vermeiden, was besonders wichtig war bei Gussfassungen für Steine. Der eigentliche Durchbruch in der Gusstechnik kam 1935, als die flexible Gummiform entstand. Dadurch war es möglich, vielfache Wachsmuster in einem einzigen Guss herzustellen. Mit Hilfe der neu entstehenden Werbeindustrie fanden die Fabrikanten überall größerer Märkte für ihre Ringe.

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