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Der Ring im Mittelalter

Der Ring war ein verlässlicher Hinweis auf den Stand und den Reichtum des Trägers.

Ringe wurden zum Schmuck, als Ausdruck religiösen Eifers, als Zeichen der Liebe, als amulettischer Schutz und Siegelringe als geschäftliche Zeichen getragen.
Im 15. Jahrhundert war es oft üblich eine Reihe von Ringen an beiden Händen zu tragen. Man steckte Ringe an alle Finger, nur der Zeigefinger, der schon bei den Römern als unedler Finger galt wurde ausgespart.
Ringe wurden sowohl an den oberen als auch an den unteren Fingergliedern getragen.

Der Ring war nie wie zu römischer Zeit einer bestimmten Gesellschaftsschicht vorbehalten, galt auch nicht als Zeichen militärischer Ehren. Äbte und Äbtissinnen verwendeten ihn jedoch als Zeichen ihres Amtes. Zwar wurde im 14. und 15. Jahrhundert durch Sittengesetze das Tragen von Schmuck eingeschränkt. Es ist aber ungewiss wieweit solche Gesetze beachtet wurden. Denn im 15. Jahrhundert trugen die weniger begüterten Leute oft bronzene Siegelringe als Goldimitation. Ringe wurden von Goldschmieden für den Verkauf geschaffen und nicht unbedingt auf Bestellung kreiert. Ringe mit der häufigen Inschrift "EN BON AN" stellte man für besondere Anlässe wie Neujahr her.

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