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Der Ring in der Nachkriegskonjunktur

Die Nachkriegskonjunktur. Anfangs der 50 er Jahre traten in der Schmuckindustrie weitgehende und bedeutsame Änderungen in der Herstellung der Ringen ein, die auch Auswirkungen auf das Tragen hatten.

Industrielle Fortschritte brachten Techniken und Materialien hervor, die in großem Maße neue Ringtypen ermöglichten. Neue Metalllegierungen, Triplet-Opale, geeigneter Flussmittel, neue Lötlampen und verbesserte Geräte trugen dazu bei die Produktion erheblich zu beschleunigen und die Qualität zu verbessern. Technisch gesehen brachte die Umstellung vom Guss zur Ausschneidearbeit den größten fortschritt. Dies machte das Zusammensetzen einzelner Teile von Hand und das Handschleifen überflüssig. Hochentwickelte Maschinen konnten nun die gewünschte Form und Größe eines Ringes aus einem Metallblock schneiden.

Die arbeitssparenden neuen Herstellungsmethoden senkten die Schmuckpreise und neue Moden kamen auf. Trauringe wurden breiter, abwechslungsreicher in Form und Ausführung. Sogar die niedrigsten Einkommensklassen konnten sich jetzt einen Verlobungsring mit Diamanten leisten. Frauen trugen jetzt Ringe wann, wie und wo sie wollten. Ehe- und Verlobungsringe trug man aber immer noch am Ringfinger der linken Hand. In manchen Ländern Europas an der rechten. In England hatten die Männer bisher selten Ringe getragen, höchstens Eheringe, jetzt kamen bei ihnen die Siegelringe in Mode. So regten sich die gleichen Strömungen wie nach dem ersten Weltkrieg. Man wollte seine Individualität ausleben und zeigen.

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