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Der zeremonielle Ring

Amtsringe:
Bischofsringe und Krönungsringe wurden bei den Weihezeremonien überreicht.

Verlobung und Vermählung:
Die Annahme eines Ringes hat von je her eine bindende Verpflichtung bedeutet, dies zeigte sich in der Gestaltung: sich fassende Hände, ineinandergreifende Reife.

Poesieringe:
mit sentimentalen Inschriften, waren nicht ausschließlich als Verlobungs- oder Vermählungsringe gedacht. Sie übermittelten die Botschaft einer Verbindung.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Verlobungs- und Trauringe einfacher in ihrer Gestaltung. In der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts gab es eine Modeströmung für sogenannte Harlekinringe, bei denen ein Wort oder Name mit Edelsteinen geformt wurde. RERGARD und DEAREST waren sehr beliebt.

Erinnerungsringe:
Dazu gehören religiöse und Memento-mori-Ringe, Trauerringe, Gedächtnisringe, Liebesringe. Viele dieser Ringe sind beschriftet und datiert. Der materielle Wert war selten hoch die historische Bedeutung ist aber beachtlich.

Eines der auffälligsten Merkmale der nachreformatorischen Zeit war die Vereinfachung der Liebes- und Gedächtnisringe. Nach der Enthauptung von Karl I. im Jahre 1649 trugen seine Anhänger häufig Ringe mit Miniaturporträts des Königs. Oder Ringe mit Gedächtnissprüchen oder loyalistischen Legenden, die den König zum Märtyrer erheben. Nach der Rückkehr zur Monarchie war es gefährlich seine Loyalität zum hingerichteten König zu zeigen, Deshalb versteckte oft ein Kristall auf Ringen aus der Zeit der Republik (1649-1600)das Porträt.

Trauerringe:
Den Brauch Trauerringe zu verteilen, gibt es seit dem frühen 14. Jahrhundert bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Oft standen Anweisungen zur Verteilung von Gedächtnisringen in der letztwilligen Verfügung. Viele dieser Ringe enthielten eine Haarlocke, entweder im Ringkopf oder als Flechte um die Schiene geschlungen.

<<Der funktionelle Ring
Der Ring im 20. Jahrhundert>>


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