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Materialien und Formen der Ringe im Mittelalter

Gold, Silber und Bronze waren die Hauptmaterialien für die Herstellung von Ringen im Mittelalter.

Sehr selten findet man Blei-, Elfenbein- und Gagatringe. Im 12. Und 13. Jahrhundert war Silber weiter verbreitet als Gold, im späten Mittelalter wieder häufiger Gold, durch die Zunahme der Goldvorräte in Westeuropa.
Die Dekorative Wirkung der Ringe wurde durch Steine, verschiedenen Fassungen und Variationen der Kopf- und Schienenformen erreicht. Die Vorliebe für Edelsteine lebte im 12. Jahrhundert wieder auf. Die Steine waren meistens poliert, facettierte dagegen Steine selten.
Favorisiert wurden: Rubine, Saphire, Granate Diamanten, Bergkristall und Amethyst.

Die Kunst des Steinschneidens in Intaglio und Kameen lebte wieder auf: 14. Jahrhundert Frankreich, 15. Jahrhundert Italien.

Erst im 15. Jahrhundert wurden Diamanten facettiert, bis dahin wurden die natürlichen Seitenflächen des oktaedrischen Kristalls, aufgrund fehlender Bearbeitungswerkzeuge, einfach poliert.

Die Form des Steins bestimmte oft die des Ringkopfes.
Die Form des Ringkopfes wurde an die Form eines sehr unregelmäßigen Steines angepasst. Solche Steine wurden durch Krappen oder Metallbride rund um den Stein gehalten.

Die zunehmende Ausarbeitung des Kopfes war ein wichtiger Aspekt der mittelalterlichen Goldschmiedekunst.
Der Steigbügelring zeichnet sich durch den dreieckigen Kopf und Schiene aus.
Siegelringe hatten gravierte Köpfe; entweder gravierter Edelstein oder Metall.

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