Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

Abkürzungszeichen bei edlen und unedlen Schmuckwaren

AM
Americ
Americ-Metall
Amerikaner Metall
Am-Doublé
AM.DBL.

Aus der Bundesrepublik Deutschland stammende Phantasiebezeichnung für relativ stark vergoldete Waren.
Die Vergoldung entspricht jedoch in der Schweiz nicht der Doubléqualität (für Doublé ist ja eine Mindestschichtdicke von 8 Mikron vorgeschrieben, "Amerikaner" wird lediglich mit 3 bis 4 Mikron dick vergoldet). Die Benennung "Doublé" oder "Plaqué" ist für diese Warenqualität deshalb falsch und in der Schweiz verboten.

AM-Charnier

Bessere Amerikaner-Qualität.

Argent
Argento
Silber
Silver

Diese Wörter (oder die entsprechende Übersetzung) können auf allen in den gesetzlichen Feingehalten 0,800 oder 0,925 hergestellten Silberwaren stehen. Auf Uhrgehäusen, Medaillen oder Schmuckbarren, die aus vergoldetem Silber bestehen, ist es jedoch obligatorisch. "Silber vergoldet" oder, sofern es der Wahrheit entspricht, "Silber doublé or G" oder "Silber walzgoldplattiert" usw. sind erlaubte Ergänzungen.

Argente

Eine Bezeichnung für Waren aus unedlem Metall mit einem Silberüberzug.

Charnier

Die gleiche Bezeichnung wie AM-Charnier.

DICA
GAM
MAGO
NEC
NEKA
NONE
Tre
GOME

In der Schweiz ist Gold 0,585 der unterste Feingehalt für Bijouterie- und Schmuckwaren. Daneben wird aber oft Gold niedrigen Feingehaltes, Gold 0,375 oder tiefer, zum Kauf angeboten. Da für solche Gegenstände, die zur Kategorie der Ersatzwaren gehören, jede Feingehaltsangabe in Tausendsteln oder Karaten verboten ist, werden sie mit Phantasienamen angeboten. Am verbreitetsten ist die Bezeichnung "GAM" (Abkürzung für "Garantiemetall"), die vom Bijouteriefachverband für seine Mitglieder hinterlegt wurde.
Alle anderwärtigen Namen sind reine Phantasiebezeichnungen.

Doré
Gilt

Bezeichnung für Waren aus unedlem Metall, die einen Goldüberzug tragen, sofern dieser nicht den Doubléqualitätsanforderungen entspricht. Ergnzung des Wortes, z.B. "mit Prima", "1A" usw.,sind nicht erlaubt.

Doublé
Doublé or
Golddoublé
Goldplated
Goldplattiert
Plaqué
Plaqué or

Mit diesen Worten (oder "Plaqué", "Plaqué or" oder den entsprechenden Übersetzungen in eine andere Sprache) beginnt die korrekte Bezeichnung auf Doubléwaren. Ergänzt wird sie durch die Angabe der Fabrikationsart der Goldauflage (z.B. "G" oder "Galvano" für elektroytisch abgeschiedenes Gold, "L" oder "Laminé" für aufgewalztes Gold), obligatorisch ist auch eine Verantwortlichkeitsmarke. Fakultativ ist die Angabe der Schichtdicke in Mikron.

Electroplated
G
Galv.
Galvano
Galvanisch

So (oder entsprechend in eine andere Sprache übersetzt) wird bei Doubléwaren die Fabrikationsart angegeben, wenn die Goldschicht aufgewalzt wurde.

Eloxal

Damit bezeichnet man Gegenstände, die aus Aluminium bestehen und dessen Oberfläche elektrochemisch gefärbt sein kann (auch Gold- und Silberfarbe).

EPC
EPBM
EPNS
EPSS

Diese Buchstaben findet man auf versilberten Gegenständen, die aus Großbritannien kommen.

Essayeur-fondeur
Prüfer-Schmelzer

Dieser Stempel, ergänzt durch den Namen oder das Zeichen des Handelsprüfers, steht neben der Feingehaltsangabe auf Schmuckbarren.

Gold aufgewalzt
L
Laminé
Goldfilled
Rolled gold
Walzgoldplattiert

So (oder entsprechend in eine andere Sprache übersetzt) wird bei Doubléwaren die Fabrikationsart angegeben, wenn die Goldschicht auf elektrochemischem Weg abgeschieden worden ist.

Metall unecht
Métal commun

Grundsätzlich muss jeder Teil einer Edelmetallware aus dem gleichen Edelmetall und im gleichen Feingehalt hergestellt sein. Aus technischen Gründen werden aber manchmal Teile aus unedlem Metall zugelassen (z.B. Broschennadeln, Klippmechaniken usw.) Diese müssen dann aber die Bezeichnung "Metall" tragen.

ECHT 14 Kt.
Golddoublé

Ist laut österreichischem Punzierungsgesetz verboten.
Es darf nur lauten: Gold-, Silber- oder Platindoublé.

No.
Nr.

Größen- oder Breitenangaben (z.B. auf Brillengestellen oder Uhrbandschnallen), die mit Feingehalts- oder Dickenangaben verwechselt werden können, müssen durch "No." Oder "Nr." oder "mm" ergänzt sein, z.B. "18 mm" oder "Nr. 24".

Pall
Cehapall

Reine Palladiumlegierungen gibt es in Österreich noch nicht, aber in Deutschland ist der Begriff "Cehapall" schon sehr geläufig. Es ist dies eine Palladiumlegierung.

-plated
Rhodiumplated
Silverplated

Aus angelsächsischen Ländern stammende Waren mit Edelmetallüberzügen sind oft mit "Silverplated", "Goldplated" oder "Rhodiumplated" bezeichnet. Die deutsche, französische und italienische Übersetzung des Wortes "plated" ist "Doublé", während solche Artikel in der Regel lediglich versilbert, vergoldet oder rhodiniert sind. Goldplated und Rhodiumplated sind deshalb gänzlich in der Schweiz und in Österreich verboten: Silverplated muss mit dem Wort "Versilbert" oder "Argente" ergänzt sein.

Platiniert
Platine

Damit bezeichnet man Waren mit einem Platinüberzug.

Palladiert

Tritt an Stelle von "Rhodiniert".

Rhodiniert
Rhodié

So können Waren bezeichnet werden, die einen Rhodiumüberzug tragen. Ist in Österreich nicht notwendig.

Silvered

Waren aus unedlem Metall, die versilbert sind.

Sterling

Gestattete Ergänzung für Silberwaren im gesetzlichen Feingehalt von 925/000.

Tael

Chinesisches Handelsgewicht auf Schmuckbarren.

Tola

Indisches Handelsgewicht auf Schmuckbarren.

Troy-Unze
Unze

Angelsächsisches Handelsgewicht (31,1035 g), das manchmal auf Schmuckbarren steht. Die englische Abkürzung lautet "oz tr.".

Union-Doublé

Bessere Amerikanerqualität.

Versilberte
Essbestecke

Die Niederschlagsmenge wird in einem Zahlenstempel angegeben, der die galvanisch aufgetragende Silbermenge, bezogen auf 24 dm2 Warenoberfläche, angibt. Die Zahl 90 z.B. bedeutet, dass auf 24 dm2 Warenoberfläche 90 g Silber galvanisch aufgetragen sind.
90er ist die Standardversilberung. Es gibt noch 40, 60, 100 und 120g Auflagen.
Da in der Regel zwölf Tafellöffel und zwölf Tafelgabeln 24 dm2
Oberfläche haben, entspricht der Zahlenstempel zugleich der Silbermenge in Gramm, die auf zwölf Tafelgabeln und zwölf Tafellöffel galvanisch aufgetragen sind.
Das Grundmetall ist meist Alpaka. Wird etwa andres verwendet, ist die erkennbar am Buchstabenstempel:
M      =      Messing

R      =      Rostfreier Stahl

K      =      Neusilber, das weniger als 12 Prozent Nickel enthält.

 

 

Alle Benennungen und Feingehaltsangaben müssen bei Einführung aus dem Ausland mit den österreichischen Gesetzen übereinstimmen, wobei bei den unedlen Metallen eine irreführende Bezeichnung laut österreichischem Punzierungsgesetz verboten ist.


<<Schmucktabellen
Farbgoldlegierungen - Technische Daten>>


Aktuelle Objekte:

EGGER-LIENZ,... >

Demi-Parure:... >



Aktuelle Objekte:

Peter Korrak >

Nanni Balest... >