Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

Zirkoniaschmuck - Cirkoniaschmuck

Sammelbezeichnung für Schmuckstücke, die den synthetischen Zirkonia als Edelsteinimitation als Dekor besitzen.

Zirkonia im farblosen Zustand war ab 1977 die beste Imitation für Diamant. Er wurde bis 1990 als Kunststein in der Nomenklatur eingestuft. Seit 1990 wurde er aber auf Grund des natürlichen Ausgangsmaterials (Baddeleit = Zirkoniumoxid) als Synthese deklariert.

Zirkonia wurde erstmals in Russland entwickelt, nachdem es Aleksandrow Asiko und weiteren Mitarbeitern im physikalischen Institut der Akademie der Wissenschafen der UdSSR (abgekürzt: "FIAN") gelang, schleifwürdige Kristalle zu züchten.

1972/73 wurden sie unter dem Namen Fianit in Russland hergestellt. Als Stabilisator wurde Yttrium verwendet.

Die Amerikaner wandten das gleiche System an, wobei die "Ceres Corporation" den Namen Zirkonia entwickelte. Stabilisiert wurde mit Yttriumoxid.

Im Jahre 1976/77 stabilisierte die Schweizer Firma "Djevahirdjian" mit Kalziumoxid. Davon stammt der Name Djevalith.

Zirkonia kann nur im Kalttiegelverfahren hergestellt werden, da kein Tiegelwerkstoff die hohe Schmelztemperatur übersteht.

Die geborgenen Kupferohre, welche das Schmelzgefäß umgeben, liegen dicht aneinander. Eine Hülle aus Quarzglas stabilisiert die Anordnung. Die Kupferrohre sind mit Wasser gekühlt, da sie als Induktionsspule dienen.

Die Heizung erfolgt von innen nach außen, bei einer Leistung von 30 bis 40 kW und einer Frequenz von 100 bis 500 kHz. Die wasserdurchflossenen Kupferrohre bilden damit eine Temperaturbarriere. Dadurch erstarrt die Schmelze und bildet eine Kruste aus der gleichen Substanz wie der zu züchtende Kristall.

Auf diese Weise werden Verunreinigungen durch substanzfremde Tiegelstoffe verhindert. Ist der Inhalt aufgeschmolzen, wird das Gefäß langsam nach unten aus der Induktionsspule herausgezogen, wodurch die Temperatur absinkt und die eigentliche Kristallisation einsetzt.
Ausgehend von Keimen an der Schmelzkruste wachsen die Kristalle in die Schmelze hinein und zehren sie auf. Es entstehen charakteristische längliche Einkristalle.

Die richtige Bezeichnung für Zirkonia müsste lauten in der Abkürzung "KSZ-Stein" = kubisch stabilisiertes Zirkoniumoxid.
Die Stabilisation des anisotropen Baddeleit = Zirkoniumoxid, zum isotropen Zirkonia erfolgt mittels Yttrium – oder Calciumoxides.

<<Strass
Schildpatt>>


Aktuelle Objekte:

VON WANGENHE... >

Ballerina in... >



Aktuelle Objekte:

Florian Wagn... >

Litho sig. R... >