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Chrysoberyll-Katzenauge Synonym: Chrysoberyll. Härte nach Mohs: 8,5. Farbe: Grüngelb, Graugelb, Goldgelb mit weißlich wogendem Lichtschimmer (Chatoyance).
W: Unterliegt den gleichen Behandlungsvorschlägen wie der klar durchsichtige Chrysoberyll. Strikt jede Feuerarbeit bei Reparaturen mit diesem Edelstein vermeiden. Alkalien und Laugen liebt er nicht, da seine scharfe Lichtlinie aus feinen Hohlkanälen besteht und diese dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden, wobei es zu einer Verfärbung kommen kann. Bei Entfettungsarbeiten kein Ultraschallbad mit hohen Schwingungszahlen verwenden. Am geeignetsten ist für diesen teuren Edelstein mäßig warmes Wasser mit etwas Seife und eine weiche Auswaschbürste. Beim Montieren von Fassungen soll das strenge Sitzen des Steines vermieden werden. Nicht in galvanische Bäder einlegen. Bei schwierigen Reparaturarbeiten zählt das Ausfassen des Steines zu den sichersten Methoden.
H: Kommt meist nur in kleinen Steinen im Schmuck vor. Sind alle im Doppelcabochonschliff gearbeitet. Große Steine über einen Carat sind eher selten. Kann sehr leicht mit dem Quarz-Katzenauge verwechselt werden. Bei Steinergänzungen oder Erneuerungen nicht leicht erhältlich, da diese Edelsteine nicht kalibriert geschliffen werden. Preisauskunft einholen. Merke: "Je schärfer die Lichtlinie, verbunden mit Farbe und Schliff, um so teurer ist dieser Edelstein". Der ältere Name "Cymophan" ist laut den Nomenklaturbestimmungen nicht gestattet. Die Bezeichnung "Katzenauge" allein darf nur für diese Edelsteinart angewendet werden. Bei allen anderen Steinen mit Katzenaugeneffekt muss das Mineral mit benannt werden, wie zum Beispiel "Quarz-Katzenauge", "Apatit-Katzenauge" usw.
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