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Edelstein-Knigge von Prof. Leopold Rössler

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Chrysoberyll

Mineralart: Gelbgrüne oder farblose Varietät der Berylliumtonerde. Härte nach Mohs: 8,6. Farbe: Goldgelb, Grüngelb, Braungelb und farblos.

W: Hochempfindlicher Edelstein, der erst in den letzten Jahrzehnten den Schmucksektor erobert hat und oft im Schmuck mitverarbeitet vorkommt. Wird nur leider vielfach nicht erkannt oder als Synthese "Verneuil" bezeichnet und auch so behandelt. Bezeichnung nach Verneuil: "Synthetischer Spinell in Chryolithfarbe". Dieser kann bedenkenlos in Feuer genommen werden oder anderes anspruchsvollen Bedingungen ausgesetzt werden! Nicht aber der natürliche Chrysoberyll! Da er selten Einschlüsse aufweist, ist die Verwechslung mit Synthese leicht möglich. Gute Spaltbarkeit und Sprödigkeit bedeuten große Druckempfindlichkeit und daher größtmögliche Konzentration bei Fass- oder Fassungsmontagearbeiten. Falls beim Abkitten mit einer Flamme gearbeitet werden muss, soll kein rascher Temperaturwechsel eintreten. Hochempfindlich gegen Alkalien und Laugen. Die Steinoberfläche wird verätzt. Bei Reparaturarbeiten kann durch das Abdecken mit Borsäure die Oberfläche angeätzt werden. Das Ultraschallbad sollte zum Entfetten nicht verwendet werden, wenn Chrysoberyll im Schmuckstück vorkommt.

H: Bei ungenügender Erfahrung leicht mit anderen Steinen, wie zum Beispiel "synthetischer Spinell in Chrysolithfarbe", gelber Saphir, Goldberyll, Heliodor usw., verwechselbar. Falls dieser Edelstein als Ring oder Armschmuck verarbeitet wurde, ist zu raten, diesen bei Hausarbeiten abzulegen, da er gegen Schlag und Druck empfindlich ist. Weitere Edelsteine mit den gleichen chemischen und physikalischen Eigenschaften aus dieser Gruppe sind der Alexandrit und das Katzenauge.


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