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Chrysokolla, Chrysokoll Mineralart: wasserhältiges Kupfersilikat. Härte nach Mohs: 2 bis 4. Farbe: Grünblau mit verschiedenfarbigen Einlagerungen.
W: Dieses angeblich in der Antike verwendete Material zum Löten (man nannte es daher auch den "Goldleim") besitzt im Schmuck nur negative Eigenschaften. Ist sehr stark hitzeempfindlich, wobei dieser Schmuckstein Kristallwasser abgibt und somit schwarz wird. Verträgt keine Lauge, Säure oder Säurespritzer, wie zum Beispiel vom Lötwasser. Schleif- und Polierbürsten dürfen seine Oberfläche nicht berühren. Galvanische Bäder und Ultraschallreinigungen liebt er ebenfalls nicht. Silbertauchbäder können Flecken auf der Steinoberfläche hinterlassen. Bei Krappen oder Zargen anschlagen, besteht sehr leicht die Gefahr, dass Sprünge entstehen oder Schliffkanten ausbrechen. Vorsicht bei raschen Reparaturarbeiten, dieser Stein kann zur Problematik werden.
H: Billiger Schmuckstein, mit meist schönen Zeichnungen. Ist für Schmucktragende problematisch, da er sich auf Grund seiner geringen Härte leicht zerkratzt. Ebenso ist dieser Schmuckstein sehr leicht anfällig gegenüber Haushaltsreinigungsmittel und Körperschweiß. Keine Punktstrahlerbeleuchtung, da sich der Stein dadurch verfärben kann. Silberreinigungsbäder und Ultraschallgeräte nicht verwenden. Bei Steinerneuerungen in gleicher Qualität kaum wieder erhältlich. Ein billiger Schmuckstein mit manchmal großen Schwierigkeiten bei Reparaturen.
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