Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

Edelstein-Knigge von Prof. Leopold Rössler

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Nutzen Sie die Funktion der Volltextsuche, um einzelne Einträge des über 500 Begriffe umfassenden Edelsteinlexikons zu finden.  
 Volltextsuche: nur in der Begriffsliste suchen

Citrin

Mineralart: natürlicher, gelber Quarz. Härte nach Mohs: 7. Farbe: Zitronengelb.

W: Natürliche gelbe Quarze kommen im Schmuck eher selten vor. Sie sind meist trüb und rissig und zeigen eher eine wolkenartige Struktur. Die überwiegende Anzahl der im Schmuck vorkommenden Citrine sind gebrannte Amethyste in den Farben "Goldgelb" bis "Braunorangegelb" in vielen Zwischenfarbstufen. Ist sehr wärmeempfindlich, schon in den untersten Temperaturbereichen. Gammabestrahlte Citrine können ihren Farbton schon nach geringem Wärmeeinfluss ändern. Die Steine sollten daher vor Wärmeeinfluss bei Lötarbeiten geschützt werden, da es durch die vielen Möglichkeiten der Farbumwandlung nicht möglich ist, in kurzer Zeit nachzuweisen, wie dieser Stein seine gelbe Farbe erhalten hat. Auch bei diesem eher billigen Schmuckstein ist ein Umdenken in der Goldschmiedewerkstätte notwendig. Rascher Temperaturwechsel sowie Flusssäure und deren Dämpfe schädigen die Steine.

H: Sehr gängiger Schmuckstein, der im Handel unter der Falschbezeichnung "Topas" bekannt ist. Geläufig ist die Handelsbezeichnung "Goldtopas" (wenn die Steine eine sehr schöne gleichmäßige gelbe Farbe aufweisen) und "Madeiratopas" (wenn diese einen orangebraunen Farbton, ähnlich der bekannten Madeiraweinfarben, besitzen). Die neue richtige Handelsbezeichnung muss lauten: "Gold-Citrin", "Madeira-Citrin" usw. Weitere vorkommende Handelsnamen können sein: Palmyra-Citrin, Schottischer-Citrin, Serra-Citrin, Böhmischer-Citrin usw. (es muss der Name auf Grund des Konsumentenschutzes mitbenannt werden). Die neuesten CIBJO-Regeln sagen aus, dass die neue Schreibweise nicht mit "C", sondern mit "Z" (Zitrin) zu erfolgen hat. Eine unerklärliche Aussage und unnötige Verkomplizierung auf den Gebiet der Namenschreibung. Außerdem auch eine Abkehr von der europäischen Schreibweise, da im französischen, englischen und spanischen Schreibgebrauch der Stein mit "C" weitergeschrieben wird.In der Auslage soll Citrinschmuck vor Punktstrahlerbeleuchtung geschützt werden, da eine Farbveränderung möglich ist.


<< Circonia Clam-Perlen >>

Verknüpfte Einträge:


Vertiefen Sie Ihr Wissen über Kunst!
Testen Sie unseren Gratisservice Kunstbegriff des Tages. Auf Wunsch erhalten Sie täglich oder wöchentlich per E-Mail einen Begriff aus dem Kunstlexikon geschickt.
Mehr Informationen »

Das Kunstlexikon für das iPhone!
Sie können das Kunstlexikon auch in einer für das iPhone optimierten Version ansehen. Klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link.
Jetzt öffnen »



Aktuelle Objekte:

Bruno Gironcoli >

Sven Boltens... >



Aktuelle Objekte:

Karin Pliem >

dmp2 >