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Edelstein-Knigge von Prof. Leopold Rössler

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Dioptas

Mineralart: Kupfersilikat. Härte nach Mohs: 5. Farbe: Smaragdgrün.

W: Kommt im geschliffenen Zustand äußerst selten im Schmuck mitverarbeitet vor. Wird aber von Sammlern geschätzt und ist ein sehr kostbspieliges Mineral. Dioptas wird durch seine nur negativen Eigenschaften selten im geschliffenen, meist im natürlich, kristallisierten Zustand zur Schmuckverarbeitung verwendet. Daher ist für den Goldschmied und Juwelier zu achten, dass keine, auch nicht die geringste Wärme mit dem Stein kontaktiert. Sollte dies nicht beachtet werden, dann trübt das austretende Kristallwasser den Stein je nach Wärmeeinwirkung von Schwarzgrün bis Schwarz.Säure und Säuregemische strikt vermeiden. Auch Alaunsud ist nicht empfehlenswert. Keinen Borax oder Borsäure mit dem Stein bei Reparaturen in Zusammenhang bringen. Bei Finierarbeiten Lötwasser fernhalten. Beim Montieren von Fassungen sowie beim Fassen ist seine ausgeprägte Spaltbarkeit zu berücksichtigen! Galvanische Bäder schädigen den Stein. Das gleiche gilt für Ultraschallbäder. Schleif- und Polierbürsten nicht mit der Steinoberfläche in Berührung bringen.

H: Nicht als Arm- oder Fingerschmuck verwendbar. Da er gegen Wärme, insbesondere gegen trockene Wärme, sehr empfindlich ist, muss jede Punkt- oder Sonnenbestrahlung in der Auslage verhindert werden. Sollte man dies nicht tun, dann kann das freiwerdende Kristallwasser den smaragdgrünen Farbton in ein unansehnliches dunkles Grün verwandeln. Der Kunde muss auf die Verarbeitungsschwierigkeiten bei Reparaturen oder Neuanfertigungen hingewiesen werden. Ultraschallreinigung nicht tätigen! Dioptase werden durch ihre smaragdgrüne Farbe und den Anteil an Kupfer als Kupfersmaragd oder gelegentlich auch als Achirit bezeichnet. Ein sehr problematischer Stein, wenn er für Schmuckzwecke verwendet wird.


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