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Edelstein-Knigge von Prof. Leopold Rössler

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Eilat-Stein, Elath-Stein

Mineralart: Gesteinsvermengung zwischen Malachit, Chrysokolla und Türkis. Härte nach Mohs: um 4,5. Farbe: grünschwarzgrau-blaugefleckt mit speckigem Oberflächenglanz.

W: Sehr spröder, undurchsichtiger Schmuckstein. Bei Fassarbeiten größtmögliche Sorgfalt walten lassen. Nicht in das Feuer nehmen oder Wärmeeinstrahlung auf den Stein einwirken lassen. Borax und Borsäure können die Steinoberfläche verätzen. Bei billigem Silberschmuck, der in Israel für Touristen hergestellt wurde, sind diese Steine meist in die Fassung eingeklebt. Nicht in galvanische Bäder oder Ultraschallanlagen einlegen. Das Abkochen im Sud schädigt den Stein. Silbertauchbäder nicht mit der Steinoberfläche in Berührung bringen. Schleif- und Polierbürsten sollten ebenfalls nicht mit der Oberfläche es Steines in Kontakt kommen.

H: Billiger, undurchsichtiger Schmuckstein, der bei Neubeschaffung im gleichen Aussehen kaum mehr zu beschaffen ist. Sein zweiter Name lautet "Sechstage-Stein", da er erst durch den "Sechstage-Krieg" zwischen Ägypten und Israel wieder an Bedeutung gewonnen hat. Heute ein beliebter Touristenstein, der schon zu König Salomons Zeiten bekannt war und noch heute aus dessen Kupfergruben abgebaut wird. Punktstrahler, Ultraschallbäder und Silbertauchbäder schädigen den beliebten Schmuckstein.


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