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Epidot Mineralart: Kalktonerdesilikat. Härte nach Mohs: 6,5. Farben: Dunkelgrün bis Pistaziengrün.
W: Bei Fassarbeiten besteht sehr leicht Bruchgefahr, da dieser Stein in einer Kristallisationsebene eine ausgeprägte Spaltbarkeit besitzt. Er ist gegenüber Säuren und ätzenden Laugen äußerst empfindlich.Manche Epidote reagieren beim Umgang mit Salzsäure oder mit Lötwasser bei Finierarbeiten mit einem Aufschäumen, wenn salzsäurehaltige Substanzen die Steinoberfläche berühren. Das Abdecken mit Borsäure bei Reparaturen von Schmuck mit solchen Steinen ist nicht ratsam. Die heiß werdende Borsäure kann auf den Epidot wie ein Flußmittel wirken. Die Ursache liegt an der chemischen Aufbausubstanz, zum Beispiel sind Manganepidote besonders gefährlich. Der Jammer für uns Goldschmiede ist immer der gleiche, wir kennen den chemischen Aufbau des Steines nicht, sollen aber rasch zum Beispiel eine einfache Ringweitenänderung durchführen. Wehe, es passiert etwas! Daher immer wieder der Hinweis, informieren Sie sich!. Die Gefahren, die dann meistens mit finanziellen Schwierigkeiten verbunden sind, könnten manchmal vermieden werden. Galvanische Bäder, insbesondere Ultraschallreinigungen bei Steinen mit deutlichen Einschlüssen vermeiden.
H: Epidote dürfen keine Punktstrahlerbeleuchtung erhalten, sie können dadurch ihre Farbe in Schwarz verändern. Bei Hausarbeiten sind Schmuckstücke mit solchen Steinen abzulegen. Epidotschmuck darf nicht im Ultraschallbad gereinigt werden, besonders dann nicht, wenn deutliche Einschlüsse sichtbar sind. Im Handel taucht noch ein undurchsichtiger, gesprenkelter Stein namens "Derber Epidot" auf. Dies ist unrichtig, der Stein muss "Unakit" heißen.
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