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Grandel Herkunft: Eckzähne im Oberkiefer des Rotwildes.
W: Als Jagdtrophäe vorwiegend im Trachtenschmuck vorkommend. Äußerste Vorsicht ist bei Reparaturarbeiten oder Aufkittarbeiten notwendig. Grandeln vertragen keine Säuren, Laugen, Fette, Alkohole und keine Kosmetika. Schon der Körperschweiß kann Grandeln beschädigen. Galvanische Bäder, Silbertauchbäder und Ultraschallreinigungen müssen vermieden werden. Beim Altversilbern ist es nicht ratsam, die Grandeln mit in die Oxidbeize oder Schwefelleber zu geben. Beim Schleifen und Polieren dürfen die Borsten der Bürste nicht mit den Grandeln in Berührung kommen. Das Einkleben sollte daher auch als Finierarbeit betrachtet werden. Wenn das Grandel abgefeilt werden muss, damit es besser in die Fassung paßt, darf der Feilstrich niemals nach außen gerichtet sein, weil sonst der Rand des Zahnschmelzes ausbricht. Das Grandel kann dadurch womöglich zerstört werden. Dies kann gegenüber dem Konsumenten böse Folgen haben. Besonders dann, wenn dieser Waidmann ist.
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