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Haarkristall, Haaramehyst, Haarstein, Venushaarstein, Thetishaarstein Synonym: Bergkristall mit Rutil-Aktionolith oder Turmalineinschlüssen. Härte nach Mohs: 7. Farbe: farblos bis gelblich und grünlich durch Mineraleinschlüsse.
W. und H: Bei Reparaturarbeiten verbunden mit Wärmeeinfluss größtmögliche Vorsicht walten lassen, da durch die fremden Mineraleinschlüsse unterschiedliche Spannungen im Stein sind. Diese können ein "Platzen" oder "Sprengen" des Steines verursachen. Ebenso ist dies bei Fassarbeiten möglich, besonders dort, wo das Fremdmaterial auf eine Krappe oder Fläche stößt. Ultraschallbäder sowie galvanische Arbeiten sollen mit diesen Steinen nicht durchgeführt werden. Im gefaßten Zustand sollen Schleif- und Polierarbeiten vermieden werden. Vorsicht bei Silbertauchbädern in Form von Silberputzmitteln.Im Handel bezeichnet man solche Steine als "Einschlußquarze", sie sind in der Regel "Unikate". Unter diesen Begriff fallen noch verschiedene Handelsnamen, wie zum Beispiel Rheinkieselquarz, Iris- oder Regenbogenquarz, Goldquarz, Liebespfeilquarz usw. In der Auslage schützen Sie diese Einschlußquarze vor Punktstrahlern. Seit neuestem gibt es auch Dubletten von Venushaarquarz, wobei der Unterteil Labradorit oder ein anderes buntfleckiges Mineral sein kann. In Pärchenform schwer erhältlich und bei Nachbestellung in der gleichen Art äußerst schwierig zu bekommen. Daher Vorsicht beim Umgang bei Reparaturen mit diesen "Unikatsteinen".
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