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Edelstein-Knigge von Prof. Leopold Rössler

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Koralle

Herkunft: organische Substanz. Härte nach Mohs: 3 bis 4. Farbe: alle Farben möglich.

W: Da die Koralle ein Calciumkarbonat ist, darf sie keinem Wärmeeinfluss ausgesetzt werden. Ebenso schädlich sind sämtliche Sären, Säuregemishce (zum Beispiel Sud), Salze und Laugen, Korallen im "Sud" werden weiß. Die ursprüngliche Farbe wieder herzustellen ist unmöglich. Korallen besitzen viele Polypenbehausungen in Form von "Wurmlöchern", die bei guten Qualitäten nicht vorkommen. Mittlere oder schlechte Qualitäten haben diese Behausungen durch Einlegen in Öl oder durch Behandlung von Kunstharz verloren. Nur können diese Wurmlöcher, zum Beispiel bei Reparaturen, die unsachgemäß durchgeführt wurden, wieder auftreten. Das Schließen der Löcher ist nicht immer mit Einlegen in Öl zu erreichen. Wenn sich das Loch damit nicht schließt, ist die Koralle als beshcädigt zu betrachten. Diese Löcher treten meistens dann in Erscheinung, wenn der Goldschmied versucht, mit Rouge und Filzscheiben die alternde Koralle aufzupolieren. Gealterte Korallen erhalten dadurch auch nicht mehr ihre ursprüngliche Farbe. Keine Reinigung im Ultraschallgerät. Rhodiumbäder und Silbertauchbäder sowie andere galvanische Methoden dürfen bei der Koralle nicht angewendet werden.

H: Korallen altern, sie verlieren dadurch ihre Farbe und Schönheit. Dies ist nicht mehr gutzumachen. Das Angebot an Korallenarten ist sehr groß und kostspielig geworden. Sehr geändert haben sich auch die Handelsbezeichnungen. Man unterscheidet heute zwei große Gruppen von Korallen: Mittelmeerkorallen und Fernostkorallen. Bei Neubeschaffung von Korallen, besonders wenn es Fernostkorallen sind, sollte man Preiseinkünfte einholen, denn diese sind in der Regel teurer als Mittelmeerkorallen. Unbedingt von einer Koralle fernzuhalten sind: Essig oder Essigessenzen (zum Beispiel mit Ringschmuck händisch Salate anmachen), Säuren und Laugen (zum Beispiel Ultraschallreinigung), Öle, Fette und Cremes (zum Beispiel Sonnenöl), verschiedene Kosmetika sowie Haarspray und Wasserstoffsuperoxyd.Durch die Empfindlichkeit auf chemische Mittel ist es ratsam, Korallenschmuck mit Vorsicht zu behandeln.


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