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Marmor, Marmoronyx, Onyxmarmor Mineralart: Das Wort bezieht sich nur auf seine chemische Zusammensetzung, die etwa so lautet: "Ca C O3". Härte nach Mohs: 3. Farbe: Viele Farbvariationen möglich.
W. und H: Professor Dr. W. F. Eppler schreibt in seinem Buch "Praktische Gemmologie" über die komplizierte handelsmäßige Handhabung des erwähnten Minerals folgendes: "Bei diesem Stein liegt weder ein Onyx noch ein Marmor vor. Der mitverwendete Wortteil "Onyx" verweist vielmehr auf eine Bänderung, wie sie in ähnlicher Weise bei dem entsprechenden Chalzedon auftritt". Mit dem Begriff "Marmor" wird auf die chemische Zusammensetzung hingewiesen.Unter dem Schutzmantel dieses Minerals laufen im Handel viele Namen, wie z.B. "Mexikanischer Onyx", "Kalifornischer Onyx", "Persischer Onyx" usw. Dies sind aber meistens "Aragonite". Ein rhombisch-kristallisierter Kalkspat mit der Mohshärte 4. Dieser wird zu den verschiedensten Ziergegenständen, wie z.B. Schachfiguren, Schachbretter, Buchstützen, Figuren verschiedenster Art usw. verarbeitet. Als Schmuckstein geschliffen, mit besonders schöner Zeichnung und meistens zusätzlich noch gefärbt und oberflächlich behandelt, ist er vor Wärmeeinfluss, Säuren, Säureverbindungen, Laugen, Ultraschallreinigung und galvanischen Bädern zu schützen. Bei Fassarbeiten leicht spaltbar und bei Versäuberungsarbeiten nach dem Facettenanschlagen oder Krappenandrücken leicht zu beschädigen. Schleif- und Polierbürsten strikt vermeiden. Die Steinoberfläche, die ja meistens mit Hartwachs oder farblosem Lack behandelt ist, wird dadurch fleckig. Mit Silberreinigungsbädern darf er ebenfalls nicht in Berührung kommen, vor allem dann nicht, wenn er gewachst wurde.Kurz gesagt: Der Stein ist äußerst unangenehm, jeder noch so kleine Schlag oder Druck beschädigt ihn.
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