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Edelstein-Knigge von Prof. Leopold Rössler

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Meerschaum

Mineralart: Wasserhältiges Magnesiasilikat. Härte nach Mohs: 2 bis 2,5. Farbe: Weiß, gelblich, Grau, rötlich.

W. und H: Ein bedeutender zweiter Name ist "Sepiolith". Unterschieden wird in der Mineralogie noch zwischen "Parasepilith" und "Loughlinit". Meerschaum hat direkt für Schmuckzwecke nur geringe Erfolge. Er findet als Gebrauchsschmuck, vor allem bei Zigarettenspitzen und Pfeifenköpfen rege Anwendung. Sollten Sie aber mit geschnitzen Figuren aus Meerschaum, die mit Edelmetall verarbeitet wurden, kontaktiert werden, dann denken Sie daran, dieses nicht gerade billige Mineral besonders zu schützen.
Meerschaumteile sind immer mit Hartwachs oder Fett behandelt.Punktstrahlerbeleuchtung schadet, da durch die Wärmeeinwirkung Kristallwasser abgegeben wird, wobei eine Verfärbung der Oberfläche von Dunkelbraun bis Schwarz eintreten kann. Meerschaumketten benötigen zwar den Hautkontakt mit dem Menschen, schädigen sich aber anderseits beim Tragen auf der bloßen Haut, wenn starker säurehaltiger Schweiß abgegeben wird. Kosmetische Mittel müssen strikt ferngehalten werden. Schleif- und Polierbürsten sollen mit dem Meerschaum nicht in Berührung gebracht werden. Bei ausgebrochenen Stellen helfen Stichel und Polierpapier. Galvanisch Bäder, Säuren, Laugen und Ultraschall haben schädigende Wirkung. Bei Neubeschaffung schwer erhältlich.


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