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Muschelcamée Herkunft: Meeresschnecke, Kalziumcarbonat. Härte nach Mohs: 3. Farbe: Grau bis Rotbraun.
W: Im Schmuck kommen zwei Arten von Caméen vor. Die eine Varietät ist die Steincamée und die zweite die Muschelcamée. Für den Golddschmied sind sie leicht unterscheidbar. Die Muschelcamée unterscheidet sich nicht nur durch ihre leichte Dichte, sondern auch durch ihre an der Oberfläche befindlichen Schnitzflächen. Solche Caméen müssen vor jeder Säure, jedem Säuregemisch, Galvanik und Ultraschall geschützt werden. Das Einfassen sollte in fertige Fassungen geschehen, wobei das Andrücken der Krappen oder das Anschlagen von Zargen mit etwas Vorsicht vorgenommen werden sollte. Nicht Aufkitten, weil beim Abkitten und anschließendem Entfernen des Kittes Spiritus schon schädigen kann. Schleif- und Polierbürsten dürfen nicht mit der Oberfläche in Berührung kommen.
H: Ob Stein oder Muschelcamée, beide sind immer Unikate. Bei Neubeschaffung immer zuerst Preisauskunft einholen. Caméenschmuck nicht im Ultraschall reinigen. Im Schmuckhandel nennt man erhaben gravierte Steine oder Muscheln Caméen. Jene, die vertieft gearbeitet werden, bezeichnet man als Gemmen.
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