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Edelstein-Knigge von Prof. Leopold Rössler

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Smaragd

Mineralart: Beryll. Härte nach Mohs: 8. Farbe: Grün in den verschiedensten Farbvarianten.

W: Alle Smaragde sind empfindlich gegenüber Wärme. Insbesondere bei Lötarbeiten. Bei starker Erhitzung werden sie trüb und weiß und zerfallen zu dünnen Plättchen. Je mehr Risse der Stein aufweist, umso empfindlicher ist er bei Wärmeeinfluss. Jeden Säureeinfluss vermeiden. Das gleiche gilt für die Ultraschallreinigung. Ein Großteil der Smaragde wird schon in den Minen nach dem Schleifen gefärbt, in von Form von "Ölen". Dies bedeutet, dass diese bis zu einem gewissen Grad Farbe verlieren. Smaragde sind bei der Mitverarbeitung mit großer, großer Vorsicht zu behandeln.
Auf Grund seines "Jardines" ist er bei Beschädigung in gleicher Einschlussart nicht mehr erhältlich. Synthetischer Smaragd ist wie natürlicher zu behandeln. Größtmögliche Vorsicht bei Smaragddubletten und -tripletten.Smaragde nach Gilson sollen nach Auskunft des Züchters jeden Wärmeeinfluss vertragen. Nur sollte man solche Experimente vergessen, weil Synthesen meist teurer sein können als Natursteine. Vorsicht bei Fassarbeiten, Rondistkanten, wenn möglich, vor dem Fassen abschleifen. Kann bei Auf- und Abkittarbeiten springen. Das eventuelle Ölen, um den Sprung zu vertuschen, ist keine reelle Gangart!

H: Smaragde zählen zu den teuersten Edelsteinen. Sie kommen weitverbreitet vor, wobei die schönsten und teuersten Smaragde aus Columbien (Muzu und Civor) kommen. Am unangenehmsten im Schmuckhandel sind die synthetisch hergestellten Steine. So mancher Fachmann ist darüber schon gestolpert und wird bei ungenügender Schulung oder Information weiterhin Probleme aufweisen. Zu den bekanntesten Zuchten zählen: Lechleitner-Smaragde I, II, III, IV, Chatham-Smaragd, Gilson-Smaragd, Ikoceria-Smaragd und noch viele andere teils unbekannte Züchtungen. Vorsicht beim Smaragdeinkauf. Smaragde sind nicht kalibriert geschliffen, weil ihr Schliff immer auf Gewicht ausgerichtet ist.Geschichtliche Entwicklung:1848 J. J. Ebelmen (Frankreich)1888 Hautefeuille, Perrey (Diffusionsverfahren)1894 Traube1912 H. Wild (Idar-Oberstein)1928 Nacken (Hydrothermalsynthese)1935 I. G. Farbenindustrie (Frankfurt)1946 (1930) C. F. Chatham (San Francisco)1957 J. Wyart, S. Scavniar1960 erstmals Lechleitner (Österreich)1962 R. C. Lineares1963 A. L. Gentile (n. Verneuil)1963 W. Zerfaß (Idar-Oberstein) (Diffusionsverfahren)1963 P. Gilson (Frankreich)1963 J. Lechleitner (Österreich)1964 J. Lechleitner (Österreich)1965 Linde (USA)1967 R. C. Linares1967 Crystals Resarch Co. (Australien)1969 unbekannte Hersteller1969 P. Gilson (Frankreich)1974 J. Lechleitner (Österreich)1979 Lennix-Smaragd (Großbritannien)1983 Kyocera (Japan)1985 AustralienSynthetische Smaragde werden im Handel von folgenden Züchtern angeboten:1985: Lennix-Smaragd; Piron-Smaragd; Sowet-Smaragd aus dem Schmelzfluss; Hydrothermal, synthetischer Smaragd aus UdSSR; synthetische Smaragde aus aus der Flussmittelschmelze, Sowjetunion; synthetische Smaragde aus der Flussmittelschmelze, Suwa Seikosha, Japan.


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