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Straß Herkunft: Bleiglas. Härte nach Mohs: 5. Farbe: alle, vorherrschend farblos als Diamantimitation.
W. und H: Erstmals wurden diese Steine um 1745 von dem k. u. k. Goldarbeiteradjunkt Josef Straßer vorgestellt. Er präsentierte sie anlässlich eines Hofmaskenballes in Form eines Colliers, das seine Gattin trug. Kaiserin Maria Theresia tat das ihre im negativen Sinn - sie ließ ihn verhaften und des Landes verweisen, da sie annahm, es wären Steine aus dem Kronschatz. Die Steine des Josef Straßer werden bis zum heutigen Tag erzeugt und verarbeitet. Sie verfolgen den Goldschmied von der Wiege bis in das Grab. Sie sind bei der Verarbeitung unproblematisch, nur starke Temperaturunterschiede vertragen sie nicht. Bei Fassarbeiten splittern diese an den Kanten leicht ab. In letzter Zeit hat auch an Stelle von Straß der Kunststein Zirkonia seinen Platz gefunden.
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