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Zähne Seit der Mensch das Tier zu jagen begann, schmückte er sich mit bestimmten Teilen seiner erlegten Beute. Unter anderem hat er die Vorliebe zu den Zähnen entdeckt. Geändert hat sich in all den Jahrtausenden kaum etwas. Denn auch in der heutigen Zeit schmückt sich der Mensch noch immer mit Zähnen.
Neben den vielen Arten von Tierzähnen haben sich die sogenannten "Grandeln" (Zähne des Rotwildes) als "Trophäenschmuck", Jagd- oder Trachtenschmuck am häufigsten durchgesetzt. Neben den Tierzähnen werden als "Andenkenschmuck" die sogenannten Milchzähne der Kinder sehr gerne getragen. Obwohl die Zähne im Gebiss des Menschen großen Belastungen ausgesetzt sind, muss man bei der Schmuckverarbeitung und beim Tragen dieser Schmuckstücke doch einiges beachten. Zähne vertragen keine Lötflammenhitze; sie werden braun. Vorsicht bei Reparaturarbeiten, insbesondere dann, wenn ein Entfernen des eingeklebten Zahnes erfolgen muss. Schleif- und Polierscheiben sollen den Zahn nicht berühren - es können braune Flecken entstehen - daher immer in die fertigen Fassungen einsetzen. Ultraschall oder galvanische Bäder fernhalten. Sollten Abformungen von natürlichen Zahnmodellen für eine Gummimatrize durchgeführt werden, so ist zu beachten, dass das Originalmodell dem Vulkanisierungsprozess nicht standhält und ein Gipsabguss notwendig ist. Lagerungen in Plastikhüllen oder ähnlichen Behältern sind langzeitig gesehen für den Zahn schädlich. Das gleiche gilt für Säure, Lauge und Kosmetika.
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