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Zirkon Mineralart: Zirkoniumsilikat. Härte nach Mohs: 7,5. Farben: alle, außer Schwarz.
W: Der Zirkon war bis 1978/79 die beste natürliche Diamantimitation auf Grund seiner hohen Dispersion 0,039 (Diamant 0,044). Seine negativen Eigenschaften sind die Ursache, dass man ihn im farblosen Zustand kaum mehr im Schmuck antrifft. Zu diesen Eigenschaften zählen: Er ist sehr spröde, schlägt sich an den Facettkanten leicht ab und ist beim Fassen daher sehr problematisch. Ferner zieht er im gefassten Zustand Fett und Schmutz am Steinunterteil an und wirkt daher nach kurzer Zeit des Tragens stumpf. Er verträgt keine Ultraschallreinigung. Bei Reparaturarbeiten ist Wärme vom Stein fernzuhalten, da eine Farbveränderung (in erster Linie bei farblosen Zirkonen) möglich ist. Schleif- und Polierbürsten sollen die Schliffkanten nicht berühren. Die Hauptursache des Verschwindens vom natürlichen Zirkon im Schmuck war die Erzeugung des Kunstproduktes "Zirkonia". Der Handel hat bis heute noch immer nicht den Unterschied zwischen "Zirkon" und "Zirkonia" in den Griff bekommen.
H: Zirkone gibt es in allen Farben. Sie sind teilweise naturfarbig, aber zu einem Großteil gebrannt, z.B. alle farblosen Zirkone. Daher muss Wärmeeinfluss durch Sonnen- oder Punktstrahlerbeleuchtung entfallen. Das gleiche gilt für intensive UV-Licht-Bestrahlung. Der blaue Zirkon heißt "Starlit" und der rotbraune "Hyacynth". Merke: Zirkon und Zirkonia sind zwei verschiedene Steine!
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