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Bernstein Herkunft: fossiles Harz.
Härte nach Mohs: zwischen 2 und 3.
Farbe: Hellgelb bis Schwarzbraun und farblos.
W: Wärmeeinfluss bei Reparaturen strikt vermeiden. Schon geringe Temperaturen, die bei Weichlötungen auftreten, schädigen den Stein. Lötwasserspritzer oder Dämpfe erzeugen eine matte oder tief angeätzte Steinoberfläche. Die üblichen Säuren oder Säuregemische, die sich in einer Werkstätte befinden, ätzen den Stein an. Schleif- und Polierbürsten sollten wegen der geringen Härte nicht verwendet werden. Starke Laugen, die zur Entfettung dienen, sollen vermieden werden. Keine Reinigung im Ultraschallgerät. Galvanische Bäder oder Silberreinigungsmittel sind für die Steinoberfläche schädlich. Bernstein beim Fassen nicht Aufkitten, da er beim Abkitten und beim anschliessenden Kitt entfernen beschädigt wird.
H: Bernstein kann naturfarbig oder behandelt sein. Unbehandelter von heller Farbe kann nach Jahren nachdunkeln. Behandelter von dunkler Farbe kann umgekehrt ausbleichen. Der Prozess kann sich durch direkte Sonnen- oder Punktstrahlerbeleuchtung beschleunigen. Bernstein braucht einerseits den Hautkontakt des Menschen, anderseits schädigt dieser aber die fossile Substanz durch Kosmetika jeder Art. Bernstein altert! Ring- oder Armschmuck soll bei Arbeiten im Haushalt abgelegt werden. Besonders kostspielig sind Bernsteinstücke mit Insekteneinschlüssen aus prähistorischer Zeit. Ob diese natürlich oder künstlich eingeschlossen wurden, ermittelt ein Paläontologe. Silberreinigungsmittel nicht einsetzen. Keine Reinigung im Ultraschall.
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