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Blutstein Synonym: Hämatit, kristallisiertes Eisenoxid. Härte nach Mohs: 5,5 bis 6,5. Farbe: Schwarz, Metallglanz.
W:
Flusssäure oder deren Dämpfe ätzt die metallglänzende Steinoberfläche an. Teilweise widerstandsfähig gegenüber anderen Säuren oder deren Säuregemischen. "Alaunsud" schädigt seine Oberfläche nicht. Borsäure und Borax können eine fleckige Steinoberfläche hinterlassen. Bei Hartlötung beständig gegenüber Strahlungswärme. Bei Schleif- und Polierarbeiten ist das Berühren der metallisch glänzenden Oberfläche mit den Bürstenborsten strikt zu vermeiden. Galvanische Bäder und Silberreinigungsmittel hinterlassen bei manchen Blutsteinen die Glanzschicht fleckig. Bei Silberkorpuswaren findet dieser als "Brünierstein" zur Herstellung von Silberpolituren Verwendung. Bei Finierarbeiten vor Lötwassertropfen schützen.
H:
weitverbreiteter billiger Schmuckstein, dessen mineralogisch richtiger Name "Hämatit" lautet. Die Bezeichnung "Bluteisen- oder Roteisenstein sowie roter Glaskopf und Specularit" sind im Handel ebenfalls verbreitet. Kein geeigneter Schmuckstein für Hausarbeiten. Ist als Stein im Trauerschmuck beliebt und leicht mit Glas, Obsidian und seit neuestem mit synthetisch hergestelltem Hämatit verwechselbar. Nur bestimmte Firmen werden im Edelsteinhandel "kalibriert" angeboten. Bei Steinerneuerungen sind meistens Einschliffe notwendig. Auch in Form von Gemme und Camée verarbeitet. Harmoniert mit dem Edelmetall Silber am besten.
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