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(Verkaufstück) HOLZKNECHT, um 1926 ALFONS WALDE Oberndorf 1891 – 1958 Kitzbühel Art. Nr.: 51 Anbieter: Wienerroither & Kohlbacher GmbHEingeordnet in: Bergwelt Kunst des 20. Jahrhunderts
Preis: nicht vermerkt
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ALFONS WALDE
Oberndorf 1891 – 1958 Kitzbühel
51
HOLZKNECHT, um 1926
Öl auf Karton, 47,5 x 49 cm
Signiert links unten: A. Walde
Verso Klebeetikett mit gedrucktem Schriftzug: ALFONS WALDE / Kitzbühel / Tirol / Austria
mit der eigenhändigen Betitelung &Mac226;Holzknecht’, Originalrahmen
Um die Mitte der Zwanzigerjahre gestaltet Alfons Walde großfigurige Menschenbilder, welche Bauern bei ihrer Arbeit zeigen. So entstand etwa um 1926/27 das Motiv der „Holzknechte“, das 1927 erstmals im Wiener Künstlerhaus ausgestellt war (Gert Ammann, Alfons Walde 1891-1958, 4. Aufl., Innsbruck-Wien 2001, S. 103). Etwa um die gleiche Zeit prägt Walde die einzelne Figur des „Holzziehers“ inmitten einer tiefverschneiten Landschaft mit zwei Holzstadeln links im Bild und mit einem Bauernhaus mit Stadel auf der Anhöhe des Berghanges. Ein ausgetretener Weg zieht sich quer über den verschneiten Hang. In fast „heroischer“ Haltung präsentiert er den Bauern, wie er sich mit seinem linken Fuß auf den Holzschlitten stützt. Hier kündigt sich jene Figuration der Menschen an, die Walde dann 1928 in den Entwürfen für die nicht ausgeführten Wandfriese in der Halle des Hauptbahnhofes in Innsbruck schuf (Museum Kitzbühel; G. Ammann, Alfons Walde, a.a.o., S. 294). Die raffinierte, malerische Schneemodellierung und die effektvollen Lichthöhungen verleihen dem Gemälde einen besondern Reiz.
In dieser Phase seines malerischen Werkes wurde Walde immer wieder mit dem „Vorbild“ Albin Egger-Lienz konfrontiert. Es wird dabei übersehen, welch unterschiedlichen Charakter und welch andere Mentalität die beiden Maler hatten. Waldes Menschen stehen mitten im Leben, jene von Egger-Lienz immer im Dialog zwischen Werden und Vergehen.
Gert Ammann
Literatur: Gert Ammann: Alfons Walde. Tyrolia Verlag. Innsbruck 1993. vgl. Abb. S. 221.
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