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Weltwoche-Editorial
In der Schweiz herrschen Gewalt, Rassismus und Menschenfeindlichkeit, kritisierte der Uno-Menschenrechtsrat. Bundesrätin Micheline Calmy-Rey reagierte prompt: Statt die absurden Vorwürfe zurückzuweisen, will sie den «Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit» verstärken und eine «nationale Institution für Folterprävention» schaffen.
Eliten
Ausgehöhlte Demokratie: Die Volksvertreter wollen sich das Volk vom Hals schaffen.
Katastrophe nach dem Sturm
Die burmesischen Generäle hätten das Land nicht alleine ruinieren können. Sie brauchten dazu die Hilfe Chinas. Der Weg zur Rettung Burmas führt über Peking.
Die Menschenrechtler
In einer grotesken Debatte hat der Uno-Menschenrechtsrat der Schweiz Rassismus, Gewalt und Diskriminierung der Frau vorgeworfen. Für Bundesrätin Calmy-Rey ist die Kritik ein Erfolg. Mit der Uno im Rücken kann sie ihre Ziele endlich verwirklichen.
«Rambo der Unterdrückten»
Der reformierte Menschenrechtsrat entpuppt sich als Farce. Es dominieren die Unrechtsstaaten.
Tourismusprojekt «Palästina»
Schweizer Parlamentarier wollten auf einer geheimen Palästina-Reise Kontakte für den Frieden knüpfen. Die Gruppe hinterliess in Gaza einen zwiespältigen Eindruck.
Widmer-Schlumpf,Keller-Inhelder, Genner, Tuena
So nahe wie am vergangenen Wochenende war Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf dem Austritt aus der SVP noch nie.
Bienvenue chez les Welsches
Eine Stadtpräsidentin randaliert im Suff, ein CVP-Politiker lässt sich beim Koksen filmen, ein anderer baut betrunken einen Unfall. Doch von Rücktritt redet kein Mensch.
Tina Sinatra
Vor zehn Jahren starb der Sänger Frank Sinatra. Seine Tochter erinnert sich an einen warmherzigen Menschen, der gerne unter der Dusche sang und vor allem am Wochenende trank.
Ökonomie des modernen Sports
In England wurde der Sport erfunden zum Zeitvertreib, in Kontinentaleuropa zur Militärausbildung. Heute ist Sport professionalisiert, aber der Nationalgedanke lebt weiter.
Evelines Abschiedsworte
Und Eveline Widmer-Schlumpf begann zu sprechen. Gezeichnet noch von den Angriffen der vergangenen Monate, aber gefasst und mit klarer Stimme:
«Grid Parity» bis 2010
Ist Oerlikon-Bührle dank Österreichern und Russen ein erfolgreiches Unternehmen? Wenn wir der Börse glauben wollen, ja.
Parteiprogramm und Partyprogramm
Nichts schiesst in den Medien dermassen ins Kraut wie die Kolumnisten. Kolumnisten müssen irgendwas haben, was normale Journalisten nicht haben.
Dürre. Ein Drama
Letzte Woche bin ich voll in den «24»-Hammer gelaufen, das heisst, ich habe mir alle 24 Folgen der sechsten Staffel am Stück angesehen (genauer gesagt: ich hatte keine andere Wahl, weil es einfach so spannend war).
Patricia Laeri, Rudi Bindella, Dita von Teese, Xenia Tchoumitcheva, Frank A. Meyer
Patricia Laeri: Die junge Fernsehjournalistin verabschiedete sich letzte Woche von den «SF Börse»-Zuschauern mit juvenilem Übermut.