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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Achill , Griechisch Achilleus, laut Homer der schönste, stärkste und schnellste aller griechischen Helden beim Kampf um * Troja.

Achill war der Sohn des sterblichen * Peleus, eines Königs der Myrmidonen, und der * Nereide * Thetis. Um ihren Sohn unverwundbar zu machen, rieb sie ihn mit einer besonderen Salbe ein. Dann ergriff sie Achill an einer Ferse und hielt ihn in den * Styx, anderen Quellen zufolge in kochendes Wasser oder ins Feuer. Thetis wurde dabei von König Peleus überrascht, der den Beweggrund ihres Handelns nicht kannte, und musste fliehen. So blieb die Ferse, an der Thetis den Knaben festgehalten hatte, die verwundbare Stelle Achills. Thetis kehrte ins Meer zurück, und Achill wurde von dem * Kentauren * Cheiron aufgezogen, der ihn u. a. lehrte, mit Pfeil und Bogen umzugehen.

Da die Mutter Achills verhindern wollte, dass sich ein Orakelspruch erfülle, wonach ihr Sohn beim Kampf um Troja sterben werde, schickte sie ihn in Mädchenkleidern unter dem Namen * Pyrrha zu König Lykomedes auf die Insel Skyros. Hier wuchs Achill mit den Töchtern des Königs auf. Einem heimlichen Verhältnis mit der Prinzessin * Deïdameia entstammte * Neoptolemos, auch * Pyrrhos genannt. Nachdem die Griechen durch ein Orakel erfahren hatten, dass sie ohne Achill nicht siegen könnten, gelang es * Odysseus durch eine List, den jungen Achill zu entdecken. Er legte Kleider und Schmuck sowie Schilde, Speere und Schwerter am Strand in den Sand. Als die aus der Stadt gekommenen Jugendlichen die Gaben beschauten, ließ Odysseus wie bei einem Angriff die Hörner erschallen. Die Mädchen suchten das Weite, und nur der Jüngling griff zu den Waffen. Achill zog mit den Griechen fort und nahm am * Trojanischen Krieg teil. Durch einen Zwist mit König * Agamemnon zog sich Achill vom Kampf zurück und nahm erst wieder daran teil, als die Trojaner seinen Freund * Patroklos getötet hatten. Erbittert kämpfte er an der Spitze der angreifenden Griechen und schleuderte einen Speer gegen * Apollon, der auf der Seite der Trojaner stand. Es heißt, dass daraufhin ein Pfeil des Gottes die verwundbare Ferse Achillis traf. Einer anderen Version zufolge lenkte Apollon einen Pfeil des jungen Helden * Paris auf die verletzbare Stelle, und Achill verblutete.

D. KEMP-LINDEMANN, Darstellungen des Achilleus in griechischer u. römischer Kunst, Bern, Frankfurt/M. 1975; R. von RANKE-GRAVES, Griech. Mythologie, Hamburg 1989.


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