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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Blinddruck , Blindpressung,

1) bei ledernen Bucheinbänden mit * Punzen und erwärmten Stempeln vorgenommene Prägung des angefeuchteten Leders ohne Verwendung von Farbe oder Goldauflage. Die Technik stammt aus dem Orient. Die ältesten europäischen Blinddrucke entstanden um 700. Beispiele früher Blinddrucke finden sich in vielen Klosterbibliotheken, u. a. in St. Gallen und Fulda.

2) Reliefartig erhöhte (Schrift-)Zeichen auf Papier durch Eindrücken der Prägung von der Rückseite her (* Reliefdruck, * Kalander).

E. P. GOLDSCHMIDT, Gothic and renaissance bookbindings, 2 Bde., London 1928; E. KYRISS, Verzierte got. Einbände im alten dt. Sprachgebiet, 1 Textbd. u. 3 Tafelbde., Stuttgart 1951-58; F. A. SCHMIDT - KÜNSEMÜLLER, Die abendl. roman. Blindstempeleinbände, Stuttgart 1985.


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