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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Borte , bandförmiges, meist als schmückende Randeinfassung dienendes Gewebe.

Zierborten waren bereits im 13. Jh. gebräuchlich, besonders bei liturgischen Gewändern. Neben Sizilien waren Paris und Köln die Zentren der Bortenweberei. Bei Möbeln wurden Borten vor allem Ende 19. Jh. verwendet (* Quastenstil). Seitlich aufgeschnittene "ausgefranste" Bänder werden Fransenborte genannt. Nach der Art des Gewebes unterscheidet man glatte oder gemusterte Borte. Gold- und Silberborten entstehen, indem der Faden schraubenartig mit * Lahn umwunden (übersponnen) wird. Besteht der Lahn aus * Buntmetall, d. h. nicht aus geplättetem Gold- oder Silberdraht, wird von einer unechten Borte gesprochen; früher nannte man solche Borten auch "Leonische Borte". 

E. SCHEYER, Die Kölner Bortenweberei des MA, Augsburg 1932.


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