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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Briefmarke , Postwertzeichen zur Vorausbegleichung des Portos, das vom Absender erworben und auf die Postsendung aufgeklebt wird.

Erst durch die Einführung der Briefmarke konnte man davon abgehen, das Porto vom Empfänger einzuheben, und zugleich wurde die Möglichkeit geschaffen, Briefkästen zur Aufnahme von mit Postwertzeichen versehenen Briefen zu verwenden. Die ersten Briefmarken wurden am 6. Mai 1840 von der englischen Postverwaltung in Umlauf gebracht. Es folgten eine Reihe anderer Länder, schließlich auch Österreich am 31. Mai 1850. Obwohl die erste österreichische Briefmarke den Aufdruck "k. k. Poststempel" aufweist, wird schon in der Einführungsverordnung der Ausdruck "Briefmarke" gebraucht. Die Briefmarken hießen in Zürich (1843) "Frankaturzeichen", in Basel (1845) "Frankozettelchen" und in Bayern (1849) "Franko-Marke". Die Idee, aufklebbare "Brieftaxstempel" in der Art gepresster Papieroblaten zu verwenden, um den Empfänger von Kosten zu befreien, hatte bereits 1836 der Kärntner Rechnungsbeamte Laurenz Koschier. Er wurde deshalb für einen Orden vorgeschlagen, sein Einfall von der Postverwaltung aber nicht umgesetzt. So blieb es dem britischen Postfachmann Sir Rowland Hill (1795-1879) vorbehalten, mit dem Pennyporto die Idee Koschiers zu verwirklichen. Hill gilt daher als Erfinder der Briefmarken Als Falsifikat stellte sich die so genannte 1-Kreuzer-"Hebemärke" heraus, die lange Zeit als älteste Briefmarke der Welt galt. Sie befindet sich auf einem Brief vom 20. Februar 1839 des Kärntner Postmeisters Ferdinand Egarter an seine Tochter. Der Brief ist echt, die Marke dagegen nicht. Die Fälschung konnte erkannt werden, weil zu der Zeit mit * Pigmenten gefärbt wurde, für die Briefmarke aber organische Farben Verwendung fanden. Heute ist die Briefmarke Sammelobjekt (vgl. * Philatelie) und graphisches Kunstwerk, mit dessen Gestaltung bedeutende Künstler beauftragt werden.


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