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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Brillant , französisch, "strahlend",

Bezeichnung für einen * Diamanten mit runder Schliffform. Die Art des Schliffs wurde schon Ende 17. Jh. von dem Venezianer V. Peruzzi entwickelt.  Der "moderne" Brillantschliff basiert vor allem auf den Erkenntnissen und Berechnungen des Physikers Marcel Tolkowsky (1919). Beim Brillantschliff weist ein Stein heute, zusätzlich zur waagrechten oberen Fläche, der * Tafel, noch 56 geschliffene * Facetten auf. Zwischen dem Ober- und Unterteil des Steins befindet sich der Rand (* Rundiste), an dem die * Fassung angebracht werden kann. Am Oberteil des Brillanten sind bis zur Rundiste 32 Facetten geschliffen, und der Unterteil besteht aus 24 Facetten. Früher lief der Unterteil der Steine nicht spitz zu, sondern es wurde der Tafel gegenüberliegend eine waagrechte Fläche geschliffen, die * Kalette heißt (vgl. * Altschliff). Heute wird die Kalette meist nur ansatzweise, punktförmig geschliffen. Beim richtig fassonierten Brillant fällt das Licht durch die Tafel und die 32 oberen Facetten ein, trifft die unteren Facetten im Winkel von 24 Grad von der Senkrechten und wird dann wieder nach oben reflektiert, was das Funkeln, d. h. die Brillanz eines Steins bewirkt. Besonders wichtig für die Reflexion ist die exakte, winkelgerechte Ausbildung der Facetten unterhalb der Rundiste.

E. BRUTON, Diamonds, London 1978; B. WATERMEYER, Diamond Cutting. A complete guide to diamond processing, Johannisburg 1982.


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