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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Buchs , (griechisch pyxos, lateinisch buxus),
Kurzbezeichnung für das goldgelbe, sehr dichte und schwere Buchsbaumholz. Das griechische Wort gab der oft aus Buchs gefertigten * Pyxis den Namen. Buchsbaumholz wurde bereits im Altertum für figürliche Schnitzarbeiten und Blasinstrumente verwendet. Im 15. Jh. diente das kaum gemaserte Buchsbaumholz hauptsächlich zur Herstellung der * Holzstöcke für * Holzschnitte. Im 16. Jh. war Buchs ein beliebtes Material der Kunstdrechsler sowie Kleinbildhauer und wurde im 17. Jh. bei künstlerischen Arbeiten fast ganz vom * Elfenbein verdrängt.
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