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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Bundeslade , altisraelitisches Heiligtum. Sie wird im 2. Buch * Moses (* Exodus 25, 10 ff) und in den * Apokryphen beschrieben und bestand aus einer mit Goldblech beschlagenen, 1,25 m langen und 0,75 m breiten und hohen Truhe aus Akazienholz, die wie eine Sänfte mit zwei Stangen getragen werden konnte. Auf dem Deckel standen zwei goldene * Cherubim. Die Bundeslade wurde von * David nach Jerusalem und von * Salomon in das Allerheiligste des Tempels gebracht.  Sie wird auch Gesetzeslade genannt, weil sich in ihr die Gesetzestafeln des Moses befanden (Deuteronomium 10, 1 ff.) Seit dem * Babylonischen Exil gilt die Bundeslade als verschollen. In der Kunst wurde die Bundeslade bis ins 18. Jh. als Symbol für den * Alten Bund dargestellt.

K. GUTBROD, R. KÜCKLICH, Th. SCHLATTER (Hg.), Calwer Bibellex., Stuttgart 1989.


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