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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Cabochon , von französisch caboche, "Nagelkopf",
Bezeichnung für einen glatt, d. h. ohne * Facetten nach außen gewölbt (* mugelig) geschliffenen * Edel-, * Schmuck- oder * Similistein beliebigen Querschnitts. Der Cabochonschliff (Mugelschliff) ist die älteste Art der Steinfassonierung. Steine mit * Asterismuseffekt, wie Sternrubin und Sternsaphir, sind immer mugelig geschliffen. Die Unterseite vom Cabochon ist im Allgemeinen plan geschliffen und poliert, kann aber auch leicht * bombiert ausgeführt sein. Dunkle * Granate werden zur Aufhellung an der Unterseite durch * Ausschlägeln ausgehöhlt.
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