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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Cameoglas , im englischen Raum gebräuchliche Bezeichnung für ein als * Überfangglas, hergestelltes Glas, bei dem im * Hochschnitt Darstellungen herausgeschliffen wurden;

Seit Mitte 19. Jh. erfolgte die gestaltende Formgebung auch durch Ätzung. Der Name Cameoglas wird davon abgeleitet, dass das aus einer farbigen oder opakweißen Überfangschicht geschliffene * konvexe Reliefbild an Cameos (* Kameen) erinnert, da von dem Glas der nicht zur Darstellung gehörende Überfang * geschält (abgeschliffen) wurde. (Im deutschen Sprachraum ist der Ausdruck Kameenglas für derartige Gläser kaum gebräuchlich.) Zentren der Herstellung von Cameoglas waren seit Anfang 19. Jh. Glashütten in Böhmen und Frankreich. In England wurde Cameoglas in großer Zahl Ende 19. Jh. von John Northwood produziert, seit 1876 u. a. auch eine Kopie der * Portlandvase. Die Portlandvase, eine altrömische Arbeit, ist das bekannteste als Cameoglas bezeichnete Objekt und befindet sich heute im Besitz des British Musee in London.


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