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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Capriccio , ital., "Laune",

1) Bezeichnung für ein Phantasiebild. * Vasari berichtet, dass J. * Callot die 1617 für den Herzog de Medici hergestellten graphischen Blätter mit "Capricci" betitelte. Seitdem wird der Terminus in Verbindung mit "Phantasiestücken" und "Idealveduten" verwendet (* Vedute). Wesentlich beim Capriccio ist die phantasievolle Gestaltung und nicht der Wahrheitsgehalt der Darstellung. Von den Capriccio sehr bekannt wurde die 1799 erschienene Radierserie des spanischen Malers Francisco Goya, die er "Los Caprichos" nannte und mit der er in satirischer Form die Ränke der Hofschranzen und den Machthunger der Kleriker anprangerte. Vor der Verwendung des Ausdrucks Capriccio bezeichnete man phantastische Darstellungen, wie etwa die Bilder * Arcimboldos, als "grylloi" (Grillen).

2) Scherzhaftes, kapriziöses Musikstück.

Lit. 1): L. HARTMANN, C. Bild und Begriff, Diss. Zürich 1973.


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