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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Chintz , engl., von Hindi, chint, "buntes Gewebe".

Ursprünglich Bezeichnung für den im 16./17. Jh. aus Indien importierten * Kaliko, einen sehr dicht gewebten Baumwollstoff. Chintz war besonders in England beliebt. Um die heimische Textilindustrie zu schützen, verabschiedete man 1722 in England ein Gesetz, das die Herstellung und den Export von Chintz untersagte. 1744 wurde das Produktionsverbot aufgehoben, der das Importverbot betreffende Passus aber belassen. In der Folge war besonders der durch eine Stärkebehandlung glänzende Chintz beliebt.

I. und K. B. BRETT, Origins of C., London 1970.


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