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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Chiton , der, griech., aus einem Stück Stoff bestehendes ärmelloses oder mit kurzen Ärmeln versehenes hemdartiges Gewand der Griechen, das gegürtet getragen wurde.
Homer bezeichnete den Chiton als Leinengewand für Männer. Im 7.-6. Jh. v. Chr. wurde der knielange Chiton von jungen Leuten beiderlei Geschlechts getragen. Die bis zu den Knöcheln reichende Ausführung galt als Festgewand der Frauen und wurde an einer Schulter mittels einer * Fibel zusammengehalten. Dem Chiton nachempfunden war die * Chemise.
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