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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Christliche Kunst

Bezeichnung für die christlichen Inhalten und Motiven gewidmete Bildende Kunst.

Die Christliche Kunst der Antike und des frühen Mittelalters (bis 7. Jh.) gilt als * frühchristlichen Kunst. Die Christliche Kunst der Ostkirche nahm seit ihrem Bestehen eine eigenständige Entwicklung (* byzantinische Kunst). Während des Mittelalters war die Kirche sowohl Hauptauftraggeber für Bildende Künstler und Kunsthandwerker als auch, durch die Klosterwerkstätten, selbst Träger und Vermittler der Künste. Bekannte Namen der in Klosterwerkstätten tätig gewesenen Mönchskünstler sind * Eilbertus und * Theophilus Presbyter. Stilbildend für die Entwicklung der mittelalterlichen Kunst wirkten sich u. a. auch die in * Skriptorien tätigen * Illuminatoren aus, die mit der Bebilderung der * Codices befasst waren. An ihren Arbeiten orientierten sich häufig andere Künstler, etwa Elfenbeinschnitzer (vgl. * Hofschule Karls d. Gr., * Hofschule Karls d. Kahlen).

Die * Typologie war im Mittelalter eine beliebte Ausdrucksform der Behandlung christlicher Themen. Seit der Neuzeit nimmt die profane Kunst gegenüber der christlichen Kunst eine Vorrangstellung ein. In alten Techniken hergestellt werden heute noch vor allem die * Ikonen. Interessante Zeugnisse der Volksfrömmigkeit und der Volkskunst, in Verbindung mit der christlichen Kunst, sind die * Votivbilder. In der christlichen Kunst am häufigsten wiedergegeben werden * Jesus Christus, * Maria, * Weihnachtsbilder, die * Dreifaltigkeit sowie * Heilige (etwa die * Nothelfer).

H. SACHS, E. BADSTÜBNER, H. NEUMANN, Wörterbuch zur christl. Kunst, Hanau o. J.; D. T. RICE, Beginn u. Entwicklung christl. Kunst, Stuttgart, Hamburg 1963; H. G. THÜMMEL, Studien zur frühchristl. Grabeskunst, Habilschrift Greifswald 1966; E. KIEL, Kunst im hl. Dienst II, Leipzig 1967; H. und M. SCHMIDT, Die vergessene Bildersprache christl. Kunst. Ein Führer zum Verständnis der Tier-, Engel- und Mariensymbolik, München 1981; A. EFFENBERGER, Frühchristl. Kunst u. Kultur. Von den Anf. bis zum 7. Jh., Leipzig 1986.


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