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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Commesso , italienisch Als Commesso, "zusammengesetzte Arbeit", bezeichnet man ein Schmuckstück aus Gold mit figuralem Thema, an dem ein geschnittener Stein einen integralen Bestandteil der Darstellung bildet. Es gab diese seltene Kunstform bereits am burgundischen Hof im späten 14. und im 15. Jh. In der Schatzkammer in München befindet sich eine solche Arbeit (um 1400) mit dem Porträt Philipps II. d. Kühnen (wobei man früher der Ansicht war, es handle sich bei dem Bildnis um Philipp d. Guten). Im 16. Jh. kam die Technik speziell wieder unter Heinrich II. (1518/1547-1559) in Paris in Mode. In Italien wurde das Verfahren hauptsächlich bei Antikenrestaurierungen angewendet.

Y. HACKENBROCH, Commessi, in: The Metropolitan Museum of Art Bulletin, Bd. 24, Nr. 7, März 1966; Y. HACKENBROCH, Renaissance Jewellery, London 1979, S. 87-93.


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