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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Contrefait , von lateinisch contrafacere, bzw. altfranzösisch contrefeit, "nachbilden".

Mit der in alter Literatur zu findenden Bezeichnung sind meist * kunstgedrehte Reliefs gemeint. Das Wort Contrefait wurde um 1200 ins Mittelhochdeutsche übernommen. Varianten sind cunter- und auch gunterfai. In der frühen Neuzeit wird Contrefait oder Contrafet und seit 1562 auch Kontrafekt bzw. Konterfei als Synonym für * Bildnis gebraucht.

Aufschlussreich ist die Erklärung in Johann Martin Teubers Bildband über die Drechselkunst (1740/1756), Kapitel XV: "Von einem Contrefait-Werck/ wie solches zumachen/ und einzurichten/ und was darauf zu praistieren. Ein Contrefait-Werck hat davon den Nahmen, weil man jedes Menschen Portrait darauf drehen kan, daß es ihm recht ehnlich sihet ...".

J. M. TEUBER, Vollständiger Unterricht von der gemeinen u. höheren Drehkunst, Regensburg und Wien, verlegt von Emerich Felix Bader 1756. Reprint der 2. Auflage, Hannover 1983.


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