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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Culotte , die, französisch,

1) von der 2. Hälfte 16. Jh. bis zum Beginn des 19. Jh. gebräuchliche, bis unter die Knie reichende Männerhose (Kniehose). Anfangs wurde die Culotte unter dem Knie mit einer Art Strumpfband zusammengehalten, später mittels Schnallen. Da die Kniehosen besonders in der 2. Hälfte 18. Jh., also zur Zeit Mozarts (1756-91), beliebt waren, werden sie bisweilen auch als "Mozarthosen" bezeichnet. Während der Französischen Revolution (1789-99) wurde die Culotte an der Wende 18./19. Jh. von den langen Pantalons abgelöst (vgl. * Sansculotten, * Pantalons).

2) Bezeichnung für die der * Tafel des Brillanten gegenüberliegende Facette am Unterteil des Steines; sie heißt auch Calette (Kalette). Da eine große Facette das Reflexionsvermögen stört, wird heute meist nur die Spitze des Steines etwas angeschliffen.

Lit. 1): I. LOSCHEK, Reclams Mode & Kostümlex., Stuttgart 1994. Lit. 2): L. RÖSSLER, Schmuck Lex., Wien 1982.


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