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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Ägyptische Fayence , bei der blaugrünen Ägyptischen Fayence handelt es sich um keine * Keramik, sondern um glasierte * Fritten.

Der innere Grundkörper aus zerriebenem Sand und Natursoda wurde dafür angeteigt und in Formen gebrannt. Die Hüllschicht aus feinst zerriebenem Sand, Soda und Kupferkarbonat wurde wahrscheinlich durch Eintauchen des Grundkörpers aufgebracht. Nach neuerlichem Brennen erfolgte das Aufbringen und Einbrennen der Glasur.

Zum Unterschied von herkömmlicher * Fayence enthält die Glasur kein Zinnoxyd. Man nimmt an, dass sie durch den hohen Quarzanteil an der Oberfläche haftet. Perlen wurden bereits im 4. Jt. v. Chr. aus Ägyptischen Fayencen gefertigt. * Siegel, Figuren und andere kleine Objekte aus Ägyptischer Fayence stammen aus frühdynastischen Heiligtümern und Gräbern aus der Zeit um 2700 v. Chr. Die Ägyptische Fayence war ein bedeutender Handelsartikel.

G. WEISS, Alte Keramik neu entdeckt, Ullstein Sachbuch, Frankfurt/M., Berlin, Wien 1985.


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